Programmänderung! With Darkness Deep
Mezzosopran: Lea Desandre (erkrankt)
Ensemble: Jupiter Ensemble
Leitung: Thomas Dunford
Werke von: Georg Friedrich Händel (Arien aus den englischen Oratorien)
Donnerstag, 18. Juni 2026
19:30 Uhr
Vokale Virtuosität
Liebe Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher,
leider ist Lea Desandre kurzfristig erkrankt und kann das Konzert nicht wie geplant morgen mitgestalten.
Wir freuen uns jedoch sehr, dass Thomas Dunford gemeinsam mit dem Jupiter Ensemble das Konzert in einer leicht angepassten Programmfassung präsentieren wird.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends wird sein, dass Thomas Dunford selbst Werke von John Dowland singen wird.
Wir sind überzeugt, dass Sie trotz dieser kurzfristigen Änderung ein außergewöhnliches Konzerterlebnis erwarten dürfen, und danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis.
Sollten Sie aufgrund der Programmänderung von Ihrem Konzertbesuch Abstand nehmen wollen, bieten wir Ihnen selbstverständlich die Möglichkeit, Ihre Eintrittskarte zurückzugeben. Bitte wenden Sie sich hierfür an unser Kartenbüro.
Wir wünschen Lea Desandre eine rasche Genesung und freuen uns darauf, Sie beim Konzert begrüßen zu dürfen.
Aufgebaut aus Auszügen aus Händels englischen Oratorien und nach den Prinzipien der Operndramaturgie gestaltet, schildert dieses Programm die Qualen einer leidenschaftlichen Liebesaffäre.
Es durchschreitet ein ganzes Panorama kraftvoller menschlicher Emotionen – ein wahrer emotionaler Sturm. Die großen musikalisch – expressiven und technischen Fähigkeiten von Lea Desandre, die als eine der weltweit führenden Mezzosopranistinnen gilt, werden in den Dienst des Komponisten gestellt.
Die Herausforderungen, die diese Musik zu ihrer Zeit darstellte, führten zur Entstehung einer neuen Sängerkategorie – dem Ursprung des Belcantos: vokale Virtuosität, der Einsatz von Verzierungen, feine Nuancierungen, erweiterte Tessituren und die Fähigkeit, in den Arien „da capo“ zu improvisieren.
Als Begründer des weltlichen Oratoriums vereint Händel Elemente der Kantate, der Motetten, des klassischen französischen Theaters, sowie des weltlichen und geistlichen italienischen Oratoriums. Sein umfangreiches Schaffen im Bereich des englischen Oratoriums – Samson, Saul, Theodora, Belshazzar oder Jephta – erschien dem Ensemble Jupiter als eine natürliche Fortsetzung ihrer Projekte. Der Wechsel von instrumentalen und vokalen Stücken, die auch nach Jahrhunderten erstaunlich zeitlos erscheinen, werden von einem Ensemble internationaler Solistinnen und Solisten getragen – mit dem Ziel, der emotionalen Kraft eines außergewöhnlichen Komponisten Tribut zu zollen.
Die universelle Botschaft dieser „barocken West Side Story“ wird dem Festivalthema gerecht und alle Generationen berühren.

© Angéline Moizard





















